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Mexiko

29 Tote nach Großbrand in Gasverteilanlage

Nach dem Großbrand in einer mexikanischen Gasverteilanlage nahe der Grenze zu den USA ist die Zahl der Todesopfer auf 29 gestiegen. Zwei zuvor vermisste Mitarbeiter seien tot geborgen worden und ein weiterer seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher des staatlichen Energiekonzerns Pemex am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Drei Mitarbeiter würden noch immer vermisst.

Gastank© Zeljko Radojko / Fotolia.com

Reynosa (AFP/red) - In der Anlage nahe der Grenzstadt Reynosa im nordöstlichen Bundesstaat Tamaulipas war am Dienstag ein Feuer ausgebrochen, das nach zwei Stunden gelöscht werden konnte. Zunächst war von 26 Toten, 28 Verletzten und sieben Vermissten die Rede. Ursache des Brands waren laut einem Mitarbeiter möglicherweise Funken an einem Sicherheitsventil. In der betroffenen Anlage kommt Gas aus dem Burgos-Becken an und wird an andere Pemex-Standorte verteilt.

Das dritte Unglück in Serie

Für Pemex war es das dritte Unglück innerhalb weniger Wochen. Am 13. August hatte sich ebenfalls in Tamaulipas eine Explosion in einer Raffinerie ereignet. Am selben Tag geriet zudem eine Pipeline im Bundesstaat Hidalgo im Landesinneren in Brand. Verletzt wurde bei beiden Vorfällen niemand. Pemex generiert etwa 40 Prozent der mexikanischen Staatseinnahmen. Das Unternehmen war einmal der viertgrößte Ölkonzern der Welt, liegt mittlerweile jedoch auf Platz elf.

Quelle: AFP