Startseite
Gasleitung

Abkommen über Trans-Adriatische Pipeline begrüßt

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat ein Abkommen zwischen Italien, Griechenland und Albanien über die Trans-Adriatische Pipeline (TAP) begrüßt, die in Europa Gas aus dem Kaspischen Raum weiterleiten soll. Das transportierte Gas soll vor allem aus Aserbaidschan stammen, hieß es.

Erdgas© sss78 / Fotolia.com

Brüssel (AFP/red) - Das TAP-Vorhaben gehöre zu den Plänen für einen südlichen Gas-Korridor, der auf eine Verbindung der Europäischen Union mit den reichhaltigen Gasquellen im Kaspischen Raum ziele, erklärte Oettinger am Mittwoch in Brüssel. Demnach wurde das Rahmenabkommen am Mittwoch in Athen geschlossen.

An bestehende Leitungen anknüpfen

Die Trans-Adriatische Pipeline soll im griechischen Komotini starten und durch Albanien und das Mittelmeer nach Italien führen. Sie würde laut Oettinger an bestehende Leitungen in Italien und Griechenland anknüpfen. Das transportierte Gas soll vor allem aus Aserbaidschan stammen.

Konkurrenz zu South Stream

TAP wird den Plänen zufolge der zweite europäische Arm des südlichen Gaskorridors. Der andere ist Nabucco-West, eine Leitung von der türkisch-bulgarischen Grenze nach Österreich. Nach Kommissionsangaben steht jedoch immer noch nicht fest, ob es letztlich eine oder zwei Gaspipelines geben wird, die das Gas aus Aserbaidschan innerhalb Europas verteilen. Insgesamt steht der südliche Korridor in Konkurrenz zum von Russland dominierten Projekt South-Stream.

Quelle: AFP