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Statement

Auch Bremen stellt sich gegen Fracking

Bremen setzt sich für ein Verbot umweltschädigender Chemikalien beim so genannten Fracking zur Erdgasgewinnung ein. "Der Schutz des Trinkwassers steht an erster Stelle", sagte Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) am Dienstag nach einer Senatssitzung. Nun will auch der Bremer Senat dem Antrag von NRW und Holstein folgen.

Pipeline© Jim Parkin / Fotolia.com

Bremen (dapd/red) - In Trinkwasserschutzgebieten müsse die Anwendung von Fracking generell ausgeschlossen werden, forderte er. Der Senat beschloss, sich dem Entschließungsantrag von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein für die Bundesratssitzung am Freitag (14. Dezember) anzuschließen.

Fracking ist extrem umstritten

Beim Fracking werden enorme Wassermengen mit Chemikalien und Sand vermischt und unter sehr hohem Druck in die Gas enthaltenden Gesteinsschichten geleitet. Die Technik ist vor allem in Europa hoch umstritten, wird aber auch in den USA sehr kontrovers diskutiert.