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Klimaschutzinstrument

Ausländische Airlines fügen sich dem Emissionshandel

Das Umweltbundesamt rechnet nicht mit größerem Widerstand ausländischer Fluggesellschaften gegen den neuen europäischen Emissionshandel für die Luftfahrt. Die Airlines müssen ab dem kommenden Jahr Berechtigungen für jede Tonne CO2 erwerben, die die Maschinen ausstoßen.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Hamburg (dapd/red) - "Alle außereuropäischen Airlines haben bisher rechtzeitig sämtliche Auflagen und Berichtspflichten erfüllt", sagte der Präsident der Behörde, Jochen Flasbarth, der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). Er gehe davon aus, dass der Emissionshandel am 1. Januar beginnen wird. Besonders China und die USA wehren sich gegen das neue Klimaschutz-Instrument.

Emissionshandel jetzt auch in der Luftfahrt

Es sieht vor, dass Fluggesellschaften ab 2012 für jede ausgestoßene Tonne Kohlendioxid eine Emissions-Berechtigung abgeben müssen. Das Umweltbundesamt hatte in der vergangenen Woche 129 Fluggesellschaften kostenlose CO2-Zertifikate für die Jahre 2012 bis 2020 zugeteilt.