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Dividende soll steigen

BASF profitiert vom guten Geschäft mit Öl und Gas

Sprudelnde Gewinne im Öl- und Gasgeschäft haben dem weltgrößten Chemiekonzern BASF im vergangenen Jahr über Schwächen in seinen Kernsparten hinweggeholfen. Der operative Gewinn stieg 2012 im Jahresvergleich um 4,5 Prozent auf fast neun Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag in Ludwigshafen mitteilte.

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Ludwigshafen (dapd/red) - Der Umsatz legte um 7,1 Prozent auf 78,7 Milliarden Euro zu. Allerdings verdiente BASF unter dem Strich deutlich weniger. Der Überschuss für 2012 fiel vor allem wegen Sondererträgen im Vorjahr und hoher Steuern für die wieder laufende Ölförderung in Libyen um gut 21 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Euro.

Optimistische Prognose für 2013

Beim Ausblick auf das laufende Jahr zeigte sich BASF selbstbewusst. "Wir wollen auch 2013 wieder wachsen", sagte Vorstandschef Kurt Bock. BASF strebe in allen Segmenten einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis an. Dabei geht der Konzern von einer Erholung der Konjunktur sowie einem steigenden Vertrauen von Investoren und Konsumenten aus. "Für die Chemieindustrie erwarten wir eine Erholung, die vor allem durch das stärkere Wachstum in Schwellenländern gestützt wird", erklärte Bock.

Helfen beim Wachstum soll BASF auch ein Sparprogramm. So hatte der Konzern schon im Oktober 2012 angekündigt, in der Bauchemie wegen der schwachen Nachfrage europaweit etwa 400 von 7.000 Stellen zu streichen.

Chemiegeschäft blieb hinter Erwartungen zurück

Während 2012 das operative Ergebnis (Ebit) bei Chemie und Kunststoff um je rund 30 Prozent einbrach, sprangen die Gewinne bei Öl und Gas vor allem dank der wieder hoch gefahrenen Ölförderung in Libyen. Auch im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Produkten zur Bekämpfung von Schädlingen für die Landwirtschaft legte BASF kräftig zu, "während sich unser Chemiegeschäft schwächer entwickelte als im Jahr 2011 und als von uns zu Jahresbeginn 2012 erwartet", sagte Bock.

Trotz des gesunkenen Nettogewinns will BASF die Dividende für die Aktionäre erhöhen. Die Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr soll auf 2,60 Euro je Aktie steigen, nach 2,50 Euro für 2011.