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Mildes Wetter

BDEW: Deutlich geringere Nachfrage nach Heizgas

Dank milder Witterung ist der Gasverbrauch im ersten Halbjahr 2011 deutlich gesunken. Nach Zahlen des BDEW wurde über acht Prozent weniger Erdgas abgesetzt als im gleichen Halbjahr des Vorjahres. Der Stromverbrauch dagegen stieg wegen der guten konjunkturellen Lage um 1,5 Prozent an.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Berlin (red) - Das meldete der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach ersten Erhebungen. Die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höher liegenden Temperaturen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bewirkten vor allem eine deutlich geringere Nachfrage nach Heizgas.

Mehrbedarf vor allem in der Industrie

Dank guter Wirtschaftslage stieg der um den Witterungseffekt bereinigte Erdgasverbrauch um rund fünf Prozent. Dieser Zuwachs sei insbesondere auf die gestiegene Erdgasnachfrage der Industrie zurückzuführen.

Die höhere Industrieproduktion sorgte auch für den Anstieg der Stromnachfrage. Trotz des erneuten Zuwachses liege der Stromabsatz aber noch unter dem Niveau vor Beginn der Wirtschaftskrise 2009. Dies ist auch Folge der verbesserten Energieeffizienz und des wachsenden Energiebewusstseins der Verbraucher, die sich dämpfend auf die Zuwachsraten des Stromverbrauchs auswirken, so der BDEW.