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Entgeltsenkungen

BNetzA genehmigt weitere Gasnetzentgelte

Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit sowie auch in Organleihe Gasnetzentgelte genehmigt. Die Versorger müssten Kürzungen in Höhe von bis zu 27 Prozent hinnehmen. Die Gasnetzentgeltgenehmigungen gelten bis Ende März nächsten Jahres.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Bonn (red) - Die Bundesnetzagentur hat jetzt im Wege der sogenannten Organleihe weitere Gasnetzentgelte genehmigt. In Mecklenburg-Vorpommern mussten zwei Versorger Kürzungen hinnehmen: Die Entgelte der Gasversorgung Vorpommern GmbH wurden um sieben Prozent, die der Stadtwerke Ludwigslust Grabow GmbH um nur ein Prozent gekürzt.

Zahlreiche Kürzungen gab es in Schleswig-Holstein: Die größten Senkungen gab es bei den Stadtwerke Flensburg (27 Prozent), den Stadtwerken Nortorf und Wedel (je 22 Prozent), den Stadtwerken Geesthacht (21 Prozent) und den Gemeindewerken Halstenbeck (20 Prozent). Weitere Kürzungen gab es bei den Stadtwerken in Elmshorn (5 Prozent), Husum (14 Prozent), Lauenburg/Elbe AöR (18 Prozent) und Quickborn (8 Prozent).

In Niedersachsen kürzte die Bundesnetzagentur die Entgelte der Energiewerke Isernhagen und der Stadtwerke Bergen um je 24 Prozent, außerdem die der Gasversorgung Grafschaft Hoya (9 Prozent) und der Stadtwerke Achim (14 Prozent). In Thüringen würden die Netzentgelte der Stadtwerke Neustadt (Orla) um neun Prozent gekürzt.

In eigener Zuständigkeit hat die Bundesnetzagentur die Gasnetzentgelte der Stadtwerke Lengerich GmbH sowie der Gasversorgung Frankenwald GmbH genehmigt. Für die Stadtwerke Lengerich GmbH ergab sich eine Kürzung des beantragten Kostenblocks um 14 Prozent. Bei der Gasversorgung Frankenwald GmbH war der genehmigte Kostenblock um drei Prozent niedriger als von dem Unternehmen beantragt.

Die Gasnetzentgeltgenehmigungen gelten bis zum 31. März 2008.