Gas-News
EntgeltsenkungenDie Bundesnetzagentur hat im Rahmen ihrer eigenen Zuständigkeit sowie auch in Organleihe weitere Gasnetzentgelte genehmigt. Viele Versorger mussten dabei hohe Kürzungen hinnehmen. Die Gasnetzentgeltgenehmigungen gelten bis Ende März nächsten Jahres.
In Schleswig-Holstein mussten die Stadtwerke Kaltenkirchen GmbH eine Kürzung von 28 Prozent Prozent hinnehmen, desweiteren gab es Kürzungen bei den Gemeindewerken Leck GmbH (2 Prozent), den Gemeindewerken Stockelsdorf GmbH (17 Prozent), den Stadtnetzen Barmstedt GmbH (3 Prozent), den Stadtwerke Tornesch GmbH (9 Prozent) sowie den Stadtwerke Wilster (19 Prozent).
Zahlreiche Entgeltkürzungen gab es auch in Thüringen, besonders bei den Stadtwerken Eisenberg GmbH (22 Prozent) sowie der Energieversorgung Apolda GmbH und den Stadtwerken Sondershausen Netz GmbH (jeweils 19 Prozent). Darüber hinaus wurden die beantragten Entgelte der Energiewerke Zeulenroda GmbH (7 Prozent), der Gasversorgung Pößneck GmbH (9 Prozent), der Greizer Energienetze GmbH (13 Prozent), der Sömmerdaer Energieversorgungs GmbH (3 Prozent), der Stadtwerke Ilmenau GmbH (8 Prozent) sowie der Stadtwerke Stadtroda GmbH (16 Prozent) gekürzt.
Außerdem hat die Bundesnetzagentur in eigener Zuständigkeit die Gasnetzentgelte der Städtische Werke Spremberg (Lausitz) GmbH und der Stadtwerke Homburg GmbH genehmigt. Für die Städtische Werke Spremberg ergab sich eine Kürzung des beantragten Kostenblocks um zwei Prozent. Bei der Stadtwerke Homburg GmbH war der genehmigte Kostenblock um 14 Prozent niedriger als von dem Unternehmen beantragt.
Die Absenkungen ergeben sich aus der Überprüfung der aufwandsgleichen Kosten sowie der kalkulatorischen Ansätze des Sachanlagevermögens, des Umlaufvermögens und der Kapitalkosten der Unternehmen. Die Kostenkürzungen führen in aller Regel zu einer Absenkung der Netzentgelte, die aber in den einzelnen Nutzerbereichen und je nach Nachfragestruktur der Kunden unterschiedlich hoch ausfallen.
Die Gasnetzentgelte gelten bis zum 31. März 2008.
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