Startseite
Umweltschutz

CDU will strengeres Vorgehen bei Frackingvorhaben

Für die Erdgasförderung in Niedersachsen mit der sogenannten Fracking-Technologie sollen nach dem Willen der CDU im Landtag künftig strengere Kriterien gelten, vor allem bezüglich des Umweltschutzes. Niedersachsens natürliche Ressourcen müssten so gut wie möglich geschützt werden, hieß es bei der CDU.

Gaskosten© Jaap2 / iStockphoto.com

Bad Zwischenahn (dapd/red) - Das fordert ein am Montag von der Fraktion während ihrer Klausurtagung verabschiedetes Positionspapier. Auch die Genehmigungsverfahren sollen für die Öffentlichkeit transparenter werden, wie ein Sprecher mitteilte.

Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien durch ein Bohrloch mit hohem Druck Hunderte Meter tief in den Untergrund gepresst, das Gestein bekommt Risse und das eingeschlossene Gas entweicht.

Umweltverträglichkeitsprüfung bei jedem Fracking-Vorhaben

Deshalb sollten Wasserschutzgebiete grundsätzlich vom Fracking ausgeschlossen bleiben, sagte der Fraktionsvorsitzende Björn Thümler. Außerdem soll künftig bei allen Fracking-Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung obligatorisch sein. Die Erdgasindustrie soll zudem Frack-Flüssigkeiten mit möglichst geringer Umweltbelastung entwickeln.