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CO2-Barometer

Deutsche Unternehmen tun zu wenig für CO2-Reduktion

Die Unternehmen in Deutschland investieren einer Studie zufolge noch zu wenig in die Reduktion von CO2 und anderen Treibhausgasen. Statt zeitnah in Emissionsreduktionen zu investieren, müssen voraussichtlich deutlich mehr Unternehmen künftig zusätzliche Emissionsrechte einkaufen, um die Anforderungen zu erfüllen.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Mannheim (dapd/red) - Ein Ergebnis des "CO2-Barometers" sei, "dass viele Investitionen, die erhebliche Emissionsreduktionen mit sich bringen würden, kurz- und sogar mittelfristig nicht zu erwarten sind", sagte am Mittwoch der Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, Norbert Irsch. "Sie kommen für die Energiewende zu spät", fügte er hinzu.

EU-Anforderungen bringen Herausforderung

Die KfW erstellte das aktuelle "CO2-Barometer" zusammen mit dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sich die Unternehmen noch besser auf die Anforderungen der EU zur CO2-Reduktion einstellen müssen. Derzeit müssten 27 Prozent der Unternehmen Emissionsrechte zukaufen. Ab 2013 werde der Anteil auf 63 Prozent steigen.