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CO-Pipeline

Düsseldorf weist Kritik an Alarmplan für Gasleitung zurück

Im Streit um die Kohlenmonoxid-Pipeline durch das Rheinland hat die Bezirksregierung Düsseldorf Kritik am Alarm- und Gefahrenabwehrplan für die Gasleitung zurückgewiesen. Um das Projekt gibt es immer wieder Streit; die Bevölkerung hat Angst vor Gasunfällen.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp/red) - Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, hatten bis auf eine Ausnahme alle zuständigen Kreise die Planungen akzeptiert. Lediglich der Kreis Mettmann habe bemängelt, dass der Alarmplan nicht abgestimmt gewesen sei. In einem "Sonderschutzplan" könne der Kreis Mettmann aber offene Fragen selbst klären, so die Bezirksregierung.

Proteste von Anwohnern

Die geplante CO-Pipeline zwischen Krefeld-Uerdingen und Dormagen soll eine Länge von 67 Kilometern haben. Anwohner haben aus Angst vor Gasunfällen immer wieder gegen das Großprojekt protestiert. Zudem beschäftigte das Vorhaben schon mehrere Gerichte.