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30 Jahre Lieferbeziehungen

E.ON: Gas aus Norwegen ist Eckpfeiler für Energieversorgung

Seit nun 30 Jahren bezieht die E.ON-Tochter Ruhrgas Erdgas aus Norwegen und ist dort auch an der Gasproduktion beteiligt. Im Gegensatz zu diesen guten Beziehungen stecken sie Verhandlungen mit Russland über die Beteiligung an einem neuen Gasfeld jedoch trotz langer Varhandlungen fest.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Essen (red) - "Norwegen ist ein Eckpfeiler für Europas Energieversorgung und hat großes Potenzial für die Zukunft", sagte der Vorsitzende von E.ON Ruhrgas, Burckhard Bergmann, im Rahmen eines Festakts zur Feier der 30 Jahre andauernden Erdgaslieferungen von Norwegen nach Deutschland. Norwegisches Erdgas deckt heute ein Viertel des deutschen und rund 15 Prozent des europäischen Gasbedarfs. Größter Kunde für norwegisches Erdgas ist E.ON Ruhrgas, die neben Deutschland auch andere europäische Märkte damit versorgt, so das Unternehmen selbst. Im Jahr 2006 habe die E.ON-Tochter 27 Prozent seines Erdgasbedarfs aus Norwegen bezogen, die langfristigen Bezugsverträge reichen bis ins Jahr 2028.

Anders sehen die Geschäftsbeziehungen mit Russland aus. Ende Oktober soll dort die Produktion im Gasfeld Juschno Russkoje offiziell aufgenommen werden, doch trotz langer Verhandlungen ist E.ON mit dem russischen Energiekonzern Gazprom immer noch nicht über einen geplanten Projekteinstieg einig, wie das Handelsblatt berichtet. Branchenbeobachter halten derzeit sogar das Scheitern der jahrelangen Verhandlungen "nicht mehr für ausgeschlossen", schreibt das Blatt weiter.

In Norwegen dagegen ist E.ON auch an der Gasproduktion beteiligt, das Unternehmen hält Anteile an den Gasfeldern Njord, Skarv und Idun sowie an drei Lizenzen in der nördlichen Nordsee und der Norwegischen See. Im Januar hat sich E.ON auch als Operator in Norwegen qualifiziert. Dies sei Ausdruck einer immer stärker werdenden Zusammenarbeit der europäischen Gasgesellschaften, um die zukünftigen Aufgaben gemeinsam zu bewältigen.

Weiterführende Links
  • Zum Artikel des Handelsblattes