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Kein "weg vom Gas"

E.ON Ruhrgas startet Klimaschutz-Initiative Erdgas

E.ON Ruhrgas warnt vor falschen Weichenstellungen in der Klimaschutzpolitik."Eine Politik 'weg vom Gas' führt in die energiepolitische Sackgasse", warnt E.ON Ruhrgas-Vorstandsvorsitzender Burckhard Bergmann. Mit einer neuen Initiative soll das Klimaschutzpotenzial von Erdgas hervorgehoben werden.

Gaskosten© Jaap2 / iStockphoto.com

Klimaschutz sei nicht gleichbedeutend mit erneuerbaren Energien. "Ein effizienter Energieeinsatz, die Senkung des CO2-Ausstoßes und der Kostenaufwand müssen in einem ausgewogenen Verhältnis bleiben. Ohne die Nutzung der Klimavorteile von Erdgas rollt eine Kostenlawine auf die Bürger zu", so Bergmann. Er fordert, Erdgas und das erneuerbare Bioerdgas nicht gegenüber der Solarthermie zu diskriminieren.

E.ON-Ruhrgas-Vorstand Bernhard Reutersberg, designierter Bergmann-Nachfolger, stellte eine eigene Klimaschutz-Initiative für den Gasmarkt mit dem Namen "Erdgas.ON" vor. Diese sei Teil der Aktivitäten des E.ON-Konzerns, um Marktführer in Sachen Klimaschutz zu werden.

Die Initiative erstrecke sich auf sechs Felder und setze sowohl auf die schnelle Einführung verfügbarer Technologie als auch auf die Entwicklung von Zukunftstechnologien. Dazu gehören unter anderem in Förderprogramm für Gasbrennwertheizungen und Solarthermieanlagen sowie die Initiativen "Gaswärmepumpe" und "Brennstoffzelle".