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Effizient heizen und Heizkosten sparen

Die Winterzeit rückt näher und schon jetzt muss man die Heizung aufdrehen. Dabei sollten Hausbesitzer und Mieter einige Tipps beherzigen, sonst droht der Heizkostenschock im Frühjahr.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Köln (red) - Besonders wichtig ist es, bedarfsgerecht zu heizen, informiert der Kölner Energieversorger RheinEnergie. Wer die Wohnung morgens als letzter verlässt, sollte daher die Heiztemperatur bis auf 15 Grad nach unten regulieren. Auch nachts kann die Temperatur in der gesamten Wohnung reduziert werden. Jedes Grad weniger senkt die Heizkosten um etwa sechs Prozent. Bis zu einhundert Euro Ersparnis pro Jahr sind so locker drin.

"Wichtig ist allerdings, die Räume nicht komplett auskühlen zu lassen", warnt Helmut Raffloer. "Denn es kostet sehr viel Energie, diese dann wieder warm zu bekommen." Effizienter ist es, die Heizung permanent auf niedriger Stufe laufen zu lassen. Für einen guten Heizeffekt sollte man zudem die Heizkörper regelmäßig entlüften und möglichst keine Vorhänge vor den Heizkörpern platzieren, da sich die Wärme dann nicht gleichmäßig im Raum verteilen kann.

Richtig lüften spart Heizkosten

Gerade im Winter ist regelmäßiges Lüften wichtig. Sonst drohen feuchte Stellen oder gar Schimmel an den Wänden. Sinnvoll ist es, mindestens dreimal täglich für fünf Minuten stoßzulüften und für diese Zeit die Heizung auszustellen. Die Fenster den ganzen Tag auf Kippstellung lassen sollte man auf keinen Fall, denn so heizt man buchstäblich zum Fenster hinaus.

Der Experte von RheinEnergie empfiehlt zudem, vor Wintereinbruch zu kontrollieren, ob alle Fenster dicht sind. Sein Tipp: Ein Blatt Papier in das Fenster einklemmen. Wenn es sich ohne Probleme herausziehen lässt, sollte ein Handwerker hinzugezogen werden. Denn dann sitzt das Fenster nicht mehr richtig im Rahmen oder die Dichtung ist porös. Wertvolle Heizenergie geht so verloren.