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EnBW sichert sich Nutzungsrecht an unterirdischen Gasspeichern

Die EDF SA und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG haben Vereinbarungen unterzeichnet, die beiden Energieunternehmen jeweils langfristige Nutzungsrechte für Salzkavernen zur unterirdischen Gasspeicherung in der Region Etzel einräumen.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die in Etzel zu entwickelnden Salzkavernen sollen insgesamt ein nutzbares Speichervolumen von rund 360 Millionen Kubikmetern aufweisen und sollen bis 2011 in Betrieb genommen werden. Der Vertrag räumt EDF und EnBW zudem die Option auf weitere Salzkavernen ein. Der Ausbau von Speicherkapazitäten ist für beide Energieunternehmen Bestandteil ihrer jeweiligen Gasstrategie.

Für die EnBW ist dieser Vertrag nach eigenen Angaben ein wesentlicher Schritt zum Aufbau eines flexiblen Gasbeschaffungsportfolios. "Um auch künftig im europaweiten Gasmarkt unabhängig und flexibel am Markt agieren zu können, sind eigene und damit sicher verfügbare Speicherkapazitäten wesentliche Voraussetzung. Mit unseren Aktivitäten heute sichern wir die Möglichkeit, unseren Kunden künftig weiterhin bedarfsgerechte Angebote bieten zu können", so Pierre Lederer, Chief Operating Officer der EnBW.

Um künftige Wachstumspotenziale im Geschäftsfeld Gas konsequent erschließen zu können, wollen EDF und EnBW Synergien innerhalb der EDF-Gruppe nutzen und auch bei Projektierung, Bau und Betrieb einer Gasanlage der in Etzel liegenden Salzkavernen zusammenarbeiten. Durch die Anbindung der Gasspeicher an das niederländische Gastransportnetz stärken EDF und EnBW den Wettbewerb im europäischen Gasmarkt. EDF und EnBW sind hierzu bereits einem Konsortium beigetreten, welches zur Anbindung der Speicher in Etzel eine 56 km lange Pipeline plant.