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Entschieden

Enercity setzt im Gaswettbewerb auf Zweivertragsvariante

Die Stadtwerke Hannover (enercity) haben erklärt, keine Rechtsmittel gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur einzulegen, der den Zugang zu den Gasnetzen über die Einzelbuchungsvariante untersagt und nur durch die Zweivertragsvariante als EnWG-konform ansieht.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Hannover (red) - Vielmehr will sich das Unternehmen nach eigenen Angaben stärker darauf konzentrieren, die Zweivertragsvariante schnellstmöglich so umzusetzen, dass es effizient und massengeschäftstauglich abläuft. "Auch wenn wir fest davon überzeugt sind, dass die Kunden im Gasmarkt, die Option haben sollten, zwischen Einzelbuchungs- und Zweivertragsvariante zu wählen, steht für uns der Wettbewerb im Vordergrund," erläutert Michael G. Feist, Vorstand der Stadtwerke Hannover AG, die Entscheidung. Und weiter: "Es besteht jetzt Klarheit über die Wettbewerbsspielregeln, sodass wir nun unsere Kräfte zielgerichtet einsetzen werden."

Erläuterung: Die Einzelbuchungsvariante besagt, dass zur Erfüllung eines Liefervertrages mehrere Einspeise- und Ausspeiseverträge geschlossen werden, in der Zweivertragsvariante nur ein Einspeisevertrag mit dem Netzbetreiber geschlossen wird, in dessen Netz die Einspeisung erfolgt und zusätzlich ein Ausspeisevertrag mit dem Netzbetreiber geschlossen wird, aus dessen Netz die Entnahme erfolgt.

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