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GasreservenE.ON Ruhrgas wird als Investor an einem neuen Projekt zur Erdgasverflüssigung (LNG) im westafrikanischen Äquatorialguinea teilnehmen. In Afrika liegen rund acht Prozent der weltweit nachgewiesenen Gasreserven; allgemein wird eine steigende Bedeutung für verflüssigtes Erdgas erwartet.
Essen (red) - E.ON Ruhrgas will an mehreren Stufen des Projekts - von Gasinfrastruktur und -sammlung bis hin zur Verflüssigung mit einem Anteil von fünf Prozent beteiligt sein. Als Investor hat E.ON Ruhrgas außerdem eine prominente Ausgangsposition bei der Vermarktung der produzierten Mengen.
"Der Einstieg in unser erstes integriertes LNG-Projekt ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Diversifizierung unserer Gasbezugsquellen. Dies ist auch für die künftige Versorgungssicherheit unserer Märkte von hoher Bedeutung", sagte Dr. Jochen Weise, Mitglied des Vorstandes der E.ON Ruhrgas AG, zuständig für Gaseinkauf und -handel.
Zum Hintergrund: In Afrika liegen rund acht Prozent der weltweit nachgewiesenen Gasreserven. In Zeiten eines weltweiten Nachfragewettbewerbs um begrenzte Energieressourcen gilt es als besonders wichtig, dieses Potenzial zu erschließen. Südlich der Sahara ist Äquatorialguinea neben Nigeria und Angola als Energielieferant bedeutend. Das Land verfügt über nennenswerte Erdgasvorkommen und seit kurzem auch über eine produzierende Erdgasverflüssigungsanlage.
Verflüssigtes Erdgas, das per Tankschiff transportiert wird, gewinnt für die europäische Erdgasversorgung an Bedeutung. Es wird erwartet, dass sein heutiger Anteil von rund zehn Prozent am Erdgasaufkommen der EU27 bis zum Jahr 2020 auf rund 18 Prozent steigt.
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