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Wieder Erdstöße

Erdbeben nahe Erdgasfeld in Niedersachsen

Ein leichtes Erdbeben konnte Freitagabend im Landkreis Verden in Niedersachsen gemessen werden. Bereits mehrere Beben waren seit 2008 in der Region zu spüren. Als Ursache wird die Erdgasförderung in unmittelbarer Nähe vermutet, teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie mit.

Erdölpumpen© marrakeshh / Fotolia.com

Verden (dpa/red) - Im Landkreis Verden hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Die Erschütterung der Stärke 1,9 ereignete sich bereits am Freitagabend, wie das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LEBG) am Montag in Niedersachsen mitteilte. Das Epizentrum lag im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen. Ein Zusammenhang mit der Erdgasförderung sei sehr wahrscheinlich. Mehrere Anwohner hätten das Erdbeben bei Langwedel gespürt.

Nicht das erste Beben in der Region

Schäden gab es nicht. Bereits im November 2012 hatten die Messstationen in der Region ein Erdbeben mit einer Stärke von 2,9 registriert, das viele Anwohner deutlich spüren konnten. Auch in den Jahren 2008, 2010 und 2011 hatte es Erdstöße gegeben.

Anwohner gefragt

Der Niedersächsische Erdbebendienst (NED) überwacht im Landesamt als staatlicher seismologischer Dienst die Erdbebentätigkeit in Niedersachsen und den angrenzenden Gebieten. Das LBEG engagiert sich übergeordnet für die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen und Rohstoffen. Anwohner können ihre Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Erdbeben mit dem folgenden Formular melden. Diese Angaben werden für eine zusätzliche Bestimmung des Epizentrums und zur Abschätzung der Auswirkungen des Erdbebens genutzt.

Quelle: DPA