Startseite
Start der ISH

Erdgas bleibt Wärmequelle Nummer eins

Erdgas ist die am meisten verbreitete Wärmequelle in deutschen Wohnungen. Deshalb gehörte aus Sicht des Branchenverbands BDEW der Wärmemarkt stärker ins Blickfeld der Politik: Immerhin 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland entfielen darauf.

Heizkörper© Stephan Poost / pixelio.de

Berlin (dapd/red) - Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Dienstag in Berlin mitteilte, wurde 2012 knapp die Hälfte (49,2 Prozent) der insgesamt 38,2 Millionen Wohnungen mit Erdgas beheizt. In 12,8 Prozent der Wohnungen werde Fernwärme genutzt, während Heizöl in 29 Prozent der Wohnungen für Wärme sorge. Strom (Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen) habe für 6,1 Prozent die Heizenergie geliefert. Der Anteil der übrigen Festbrennstoffe (Holz, Koks/Kohle) liege bei 2,9 Prozent.

Viele Anlagen nicht auf dem Stand der Technik

Rund zwei Drittel der Heizungsanlagen im Gebäudebestand sind laut BDEW nicht auf dem Stand der Technik. Das CO2-Minderungs- und Energieeinsparpotenzial sei dementsprechend hoch, erklärte der Verband anlässlich der Eröffnung der Weltmesse für Bad, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien (ISH) in Frankfurt am Main. Etwa ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland entfielen auf den Wärmemarkt.

Anbieterwechsel kann viel Geld sparen

Wer noch nie seinen Gasanbieter gewechselt hat, ist sehr wahrscheinlich noch bei seinem örtlichen Grundversorger. Das ist in aller Regel die mit Abstand teuerste Art der Versorgung. Unser Gasrechner zeigt Ihnen, wie viel Sie bei einem Wechsel des Anbieters sparen könnten.