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Statistik

Erdgasimporte im April 25 Prozent teurer als im Vorjahr

Die deutschen Erdgasimporte legten im April 2008 mit 322.524 Terajoule um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, der Preis ist gegenüber April 2007 um 25,5 Prozent gestiegen, wie aus vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervorgeht.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im April 2008 lag der Grenzübergangspreis bei 6.805,64 Euro pro Terajoule Erdgas, was etwa 2,45 Cent pro Kilowattstunde entspricht und einen Preisanstieg um 2,9 Prozent gegenüber März 2008 entspricht.

Im Berichtszeitraum Mai 2007 bis April 2008 lagen die Erdgasimporte mit 3.636.490 Terajoule um 17,8 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Mai 2006 bis April 2007 (3.087.353 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.597.810 Terajoule), Norwegen (1.110.492 Terajoule) und Niederlande (817.735 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum Mai 2007 bis April 2008 21,356 Milliarden Euro im Vergleich zu 18,275 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 0,8 Prozent von 5.919,28 Euro auf 5.872,63 Euro pro Terajoule Erdgas gesunken. Deer Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.