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BAFA-Zahlen

Erdgasimporte im Dezember 2012 leicht gesunken

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Dezember 2012 mit 323.848 Terajoule um 4,6 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (339.625 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer sind gleich geblieben.

Erdgas© sss78 / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Dezember 2012 mit 8.062,32 Euro (dieses entspricht ca. 2,90 Cent pro Kilowattstunde) um 0,9 Prozent unter dem Preis im November 2012 (8.133,88 Euro). Gegenüber Dezember 2011 (8.231,11 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 2,1 Prozent gesunken. Im Jahr 2012 lagen die Erdgasimporte mit 3.696.272 Terajoule um 1,6 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahres (3.637.502 Terajoule).

Russland weiter vor Norwegen

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in diesem Jahr die Russische Föderation (1.413.482 Terajoule), Norwegen (1.287.263 Terajoule) und Niederlande (826.441 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten im Jahr 2012 betrug 30,1 Milliarden Euro im Vergleich zu 25,9 Milliarden Euro im Vorjahr.

Grenzübergangspreis steigt um 14 Prozent

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist in 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 14,0 Prozent von 7.133,26 Euro auf 8.130,79 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen. Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.