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Statistik

Erdgasimporte im März 2007 gesunken

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat März 2007 mit 225.671 Terajoule um 39,8 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats, damals waren es 374.929 Terajoule.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im März 2007 mit 5.581,43 Euro (dieses entspricht ca. 2,01 Cent pro Kilowattstunde) um 2,8 Prozent unter dem Preis im Februar 2007 (5.743,82 Euro). Gegenüber März 2006 (5.849,56 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 4,6 Prozent gesunken.

Im aktuellen Zwölfmonatszeitraum April 2006 bis März 2007 lagen die Erdgasimporte mit 3.147.487 Terajoule um 12,7 Prozent unter der entsprechenden Menge der Referenzperiode April 2005 bis März 2006 (3.606.358 Terajoule). Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.367.995 Terajoule), Norwegen (966.554 Terajoule) und Niederlande (667.979 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum April 2006 bis März 2007 18,762 Milliarden Euro im Vergleich zu 18,017 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 19,3 Prozent von 4.995,77 Euro auf 5.961,03 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen. Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.