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Statistik

Erdgasimporte im März 2008 wieder kräftig gestiegen

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat März 2008 mit 354.987 Terajoule um 48,8 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (238.601 Terajoule).

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im März 2008 mit 6.610,79 Euro (dieses entspricht ca. 2,38 Cent pro Kilowattstunde) um 0,3 Prozent über dem Preis im Februar 2008 (6.591,05 Euro). Gegenüber März 2007 (5.591,67 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 18,2 Prozent gestiegen.

Im Berichtszeitraum April 2007 bis März 2008 lagen die Erdgasimporte mit 3.560.139 Terajoule um 12,6 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode April 2006 bis März 2007 (3.160.417 Terajoule).

Die drei wichtigsten Lieferländer waren in den letzten 12 Monaten die Russische Föderation (1.536.198 Terajoule), Norwegen (1.109.415 Terajoule) und Niederlande (804.065 Terajoule). Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im Berichtszeitraum April 2007 bis März 2008 20,496 Milliarden Euro im Vergleich zu 18,837 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis ist im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 3,4 Prozent von 5.960,25 Euro auf 5.757,08 Euro pro Terajoule Erdgas gesunken.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Preis des Erdgases an der deutschen Grenze und folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.