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Auflagen

Flexstrom bekommt Ärger wegen versteckter Preiserhöhung

Der Strom- und Gasanbieter Flexstrom darf Angaben von Verbraucherschützern zufolge Kunden künftig keine verdeckten Preiserhöhungen mehr mit einer fragwürdigen Methode unterschieben. Die Verbraucherzentrale Hamburg habe eine Unterlassungserklärung erwirkt.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Hamburg (afp/red) - Das Unternehmen habe sich in einer Unterlassungserklärung verpflichtet, künftig ein Nicht-Handeln des Kunden nicht mehr als Zustimmung zu werten, teilte die Verbraucherzentrale Hamburg am Mittwoch mit. Verstoße der Strom- und Gasanbieter künftig gegen die Auflagen, müsse er eine Geldstrafe zahlen.

Flexstrom hatte Kunden ein Faltblatt übersandt, das laut Verbraucherzentrale wie Werbung aussah, dem jedoch erst bei genauerem Hinsehen eine Preiserhöhung zu entnehmen war. Da die Preiserhöhung auf Verträge mit einjähriger Laufzeit bezogen gewesen sei, hätte den Kunden mit der Ankündigung ein Sonderkündigungsrecht zugestanden, so dass sie aus ihren Verträgen hätten aussteigen können.

Flexstrom erweckte in dem Faltblatt den Verbraucherschützern zufolge den Eindruck, die Preiserhöhung werde durch den weiteren Strombezug der Kunden wirksam. Dies muss der Strom- und Gasanbieter nun unterlassen.