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Einspruch eingelegt

Flüssiggas-Unternehmen wehren sich gegen Bußgeld des Kartellamtes

Gegen das Millionen-Bußgeld des Bundeskartellamtes haben die Unternehmen aus der Flüssiggasbranche Einspruch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt, berichtet die "Westdeutsche Allgemeinen Zeitung". Gegen die Unternehmen wurde ein Bußgeld von über 200 Millionen Euro verhängt.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Essen (red) - "Die Vorwürfe treffen nicht zu, wir haben unsere Kunden marktgerecht behandelt", sagte Geschäftsführer Wolfgang Machholz von Progas in Dortmund der WAZ. Der Chef der Krefelder Primagas, Jobst-Dietrich Diercks, erklärte: "Wir halten den Bescheid für rechtswidrig." Das Kartellamt hatte im Dezember gegen sieben Flüssiggasanbieter sowie gegen deren Geschäftsführer ein Bußgeld in Höhe von knapp 208 Millionen Euro verhängt. Angeblich hätten die Unternehmen sich seit 1997 verständigt, sich gegenseitig keine Kunden abzuwerben.

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