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Kritik

Fracking sei "Rumexperimentieren an unserer Erde"

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) macht weiter gegen das sogenannte Fracking mobil. Er verlasse sich nicht auf die Aussage von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), diese Methode der Gasgewinnung in Deutschland nur unter hohen Auflagen zu erlauben, sagte Albig der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe).

Fracking© VKU/regentaucher.com

Hamburg (dapd/red) - Die Gefahren von Fracking, wobei Gas aus tiefen Gesteinsschichten gewonnen wird, verglich der Sozialdemokrat mit den Risiken der Atomenergie: Wer Fracking wolle, habe nicht begriffen, was die Atomkatastrophe in Fukushima die Menschen gelehrt habe, sagte er.

Mehrere Länder sind gegen Fracking

Albig kündigte Widerstand der Länder an und verwies auf eine gemeinsame Bundesratsinitiative mit Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gegen Fracking. Er kritisierte die Methode als "Rumexperimentieren an unserer Erde". Er lasse keine giftigen Chemikalien in den Boden pumpen, ohne genau zu wissen, dass dies keine negativen Folgen habe.