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Gas als Brückentechnologie

Gas als Wärmeenergieträger ist für viele Menschen noch immer die bisher effizienteste Variante zum Heizen der eigenen vier Wände. Knapp 50 Prozent aller Heizungsanlagen werden in Deutschland mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben.

Gaskosten© Jaap2 / iStockphoto.com

Die Gasheizung wird immer wieder als Alternative zur Ölheizung oder Solarheizung genannt. Zum einen ist sie günstiger als eine Ölheizung, zum andern sind auch die Rohstoffpreise niedriger. Diese sollen allerdings laut den Aussagen von Gazprom in den nächsten Jahren steigen und sich dem Aufwärtstrend der Preise für fossile Rohstoffe anpassen.

Manche Experten bewerten die Gasheizung daneben als vorteilhafter gegenüber der Solar- oder der Geothermie. Diese gelten als Zukunftstechnologien, haben aber - so zumindest das Argument der Gasheizung-Befürworter - noch mit diversen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Auch der Anschaffungspreis kann ein Argument gegen moderne Heizsysteme sein. Gas als Wärmeenergieträger ist, so auch die Meinung vieler Verbraucher, die bisher effizienteste Variante zum Heizen der eigenen vier Wände.

Gasheizung weit verbreitet

In Deutschland ist die Gasheizung weit verbreitet. Knapp 50 Prozent aller Heizungsanlagen werden in Deutschland mit Erdgas oder Flüssiggas betrieben.

Seltener ist dagegen die Nutzung von Biogas. Stadtgas wurde in Deutschland weitestgehend vom Markt verdrängt, dabei wurde es als erstes brennbares Gas entdeckt. Es wird aus der Erhitzung von Holz und Kohle praktisch als Nebenprodukt gewonnen. Heute fördert man das Erdgas aus den Tiefen der Erde. Dort wird es häufig oberhalb von Erdölvorkommen gefunden.

Was Besitzer einer Gasheizung beachten sollten

Damit die umweltschonende Gasheizung nicht zur Kostenfalle wird, sollten Kunden beachten, dass die Vertragsbedingungen stimmen. Durch die Liberalisierung des Gasmarktes hat die Anzahl der Anbieter zugenommen. Das birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Als Rahmenbedingung ist es daher wichtig, das die Verträge möglichst nicht länger als ein Jahr geschlossen werden, da man sonst den Preissteigerungen unerbittlich ausgeliefert ist. Flexibilität ist als Gaskunde besonders wichtig. Unter Umständen muss jedes Jahr ein neuer Anbieter ausgewählt werden, um überteuerte Preise zu vermeiden. Eine Kündigungsfrist von einem Monat sollte ebenfalls möglichst nicht überschritten werden.

Beachtet man diese Faktoren, kann man, trotz knapper werdender fossiler Ressourcen, noch lange Freude an einer Gasheizung haben.