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Gas- und Ölförderbetriebe überprüfen ihre Wasserleitungen

Die Erdöl- und Erdgasförderbetriebe in Niedersachsen müssen derzeit ihre Kunststoffleitungen zum Transport von sogenanntem Lagerstättenwasser überprüfen. Der Hintergrund sind vor einem Jahr bekannt gewordene Verunreinigungen, die zu häufigeren Überprüfungen führten. Im Kreis Verden gab es kürzlich erhöhte Werte.

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Hannover (dapd/red) - Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) habe die Untersuchungen nach Bekanntwerden von Verunreinigungen im Bereich des Erdgasfeldes Söhlingen (Kreis Rotenburg/Wümme) vor einem Jahr angeordnet, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Erdgasfeld mit erhöhten Werten

Bei einer dieser Prüfungen habe die RWE Dea AG kurz vor Weihnachten im Erdgasfeld Völkersen (Kreis Verden) erhöhte Gehalte von Benzol im Boden festgestellt. Alle in diesem Bereich betriebenen Kunststoffrohrleitungen seien inzwischen außer Betrieb. Bei Lagerstättenwasser handelt es sich um Wasser, das natürlicherweise in einer Lagerstätte vorkommt.