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Umwelt-Programm

Gasag will in Berlin CO2-Ausstoß verringern

Die Gasag will den CO2-Ausstoß in Berlin bis 2015 um jährlich mehr als eine Million Tonnen verringern. Das Programm "Berlin verpflichtet" des Gasversorgers sieht eine dezentrale Energieversorgung vor, zudem sollen regenerative und energieeffiziente Technologien gefördert und Heizungsanlagen modernisiert werden.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Berlin (red) - Sehr viele Heizungen in Berlin seien veraltet und daher ineffizient, außerdem würde immer noch zu viel mit Öl und Kohle geheizt. Dabei ist es ökologisch sinnvoller, Heizungen auf Erdgas umzustellen, so Gasag-Vorstandsmitglied Andreas Prohl.

Zentrales Anliegen des Unternehmens sei der Auf- und Ausbau von Blockheizkraftwerken (BHKW) unterschiedlicher Größe. Diese Anlagen sparen bis zu 40 Prozent Energie, weil sie Strom und Wärme dort erzeugen, wo die Menschen sie brauchen. Darüber hinaus unterstützt der Berliner Gasversorger die Kombination von Erdgasheizungen mit Solarthermie und investiert in Biogasprojekte. Auch die Markteinführung von Gaswärmepumpen sowie der Ausbau der Tankstelleninfrastruktur für Erdgasfahrzeuge werden eine wichtige Rolle spielen, kündigte Gasag an.

Die Maßnahmen kommen der Umwelt zugute und sollen die Kosten für Primärenergie einsparen. Insgesamt sei ein Investitionsvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro zu erwarten, womit vor allem die mittelständische Wirtschaft in der Region gestärkt werden soll.