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Neue Importwege

Gaspipeline zwischen Birma und China in Betrieb

Birma versorgt den wirtschaftlich unterentwickelten Westen Chinas künftig mit Gas. Mit einer offiziellen Zeremonie nahmen beide Länder am Sonntag eine knapp 800 Kilometer lange Gaspipeline in Betrieb, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Damit erwartet man sich mehr energiepolitische Unabhängigkeit.

Gaspipeline© Denys Prykhodov / Fotolia.com

Peking (AFP/red) - Parallel zur Gaspipeline ist auch eine Ölpipeline geplant. Durch die Gaspipeline sollen laut Xinhua jährlich zwölf Milliarden Kubikmeter geleitet werden, durch die Ölpipeline sollen es einmal 22 Millionen Tonnen pro Jahr sein.

Unabhängiger von den bisherigen Importwegen

Die chinesische Parteizeitung "Global Times" bezeichnete die Inbetriebnahme der Gasleitung als "weiteren Durchbruch" in der Strategie Chinas, die Energieversorgung breiter aufzustellen und das Land unabhängiger von den bisherigen Importwegen für Öl und Gas zu machen. China hatte während der jahrzehntelangen internationalen Isolation Birmas enge politische und wirtschaftliche Kontakte zu dem Nachbarland gepflegt.

Quelle: AFP