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Ölpreisbindung

Gazprom erhöht die Preise für europäische Kunden

Die Nachfrage nach Gas zieht an und die Exporte steigen damit auch. Nun hat der russische Energieriese Gazprom angekündigt, die Preise in für langfristige Verträge erneut zu erhöhen. Aufgrund der Krisen in den erdölfördernden Ländern steigt der Ölpreis - und damit auch der noch immer daran gekoppelte Gaspreis.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Berlin (red) - Forderungen nach einer Berücksichtigung der aktuellen Kurse bei der Kalkulation hat Gazprom dem Nachrichtenportal Eur.Activ.de zufolge nicht erhört.

Ölpreisbindung sorgt erneut für Gaspreisanstieg

Erst im Februar hatte Gazprom angekündigt, den Preis je 1000 Kubikmeter von 308 auf 352 Dollar zu erhöhen. Jetzt heißt es, er solle bis Dezember auf rund 500 Dollar steigen. Der Atomausstieg macht es nötig, verstärkt auf andere Energieträger zu setzen, deshalb werden auch die Gasexporte erhöht. Gazprom-Chef Alexej Miller vermutet, dass das Ende der Fahnenstange damit noch nicht erreicht ist. Rund ein Viertel des europäischen Gases kommt aus Russland.

Von den Gaspreiserhöhungen können diejenigen Anbieter profitieren, die nicht in langfristigen Verträgen stecken. Mit einem Gasanbieterwechsel kann auch der Endkunde gegen hohe Gaspreise angehen.