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200 Kilometer

Grünes Licht für Gastrasse durch Niedersachsen

Die Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) darf wie geplant auf niedersächsischem Gebiet gebaut werden. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie gab grünes Licht für die Errichtung und den Betrieb der 200 Kilometer langen Trasse. Umweltverträglichkeit und Sicherheit seien nachgewiesen worden.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Hannover (dapd-nrd/red) - Die Trasse soll von der Elbe über Hittbergen (Landkreis Lüneburg) bis nach Rehden (Landkreis Diepholz) reichen, wie das Amt am Montag in Hannover mitteilte. Zuvor hatte bereits das Bergamt Stralsund seine Zustimmung für die Trasse auf dem Abschnitt in Mecklenburg-Vorpommern von Lubmin bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen erteilt.

Die NEL ist ein Projekt der Unternehmen Wingas, E.ON Ruhrgas sowie des niederländischen Gasnetzbetreibers Gasunie. Die 440 Kilometer lange NEL soll die in Lubmin anlandende Ostseepipeline mit dem europäischen Erdgasleitungssystem verbinden. Jährlich sollen künftig knapp 22 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas bis Rehden transportiert werden. Die Samtgemeinde südlich von Bremen hat den größten unterirdischen Erdgasspeicher der Wingas Westeuropas.