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Gas aus Aserbaidschan

Grundstein für Südlichen Gaskorridor gelegt

Startschuss für den Südlichen Gaskorridor von Aserbaidschan nach Westeuropa - mit der Grundsteinlegung durch Staatspräsident Ilham Aliyev am Terminal Sangachal unweit von Baku startete das 45-Milliarden-Dollar-Projekt. Ab 2019 soll durch die Pipeline Gas aus Aserbaidschan nach Europa fließen.

Gaspreise© C Barhorst / Fotolia.com

Frankfurt am Main/Baku (red) - Ab 2019 soll Erdgas aus Aserbaidschan durch den Südlichen Gaskorridor in die EU strömen. 3500 Kilometer Pipeline verbinden dann sieben Länder zwischen Aserbaidschan und Italien. Innerhalb von fünf Jahren entstehen über 30.000 neue Jobs.

1994 unterzeichnete Präsident Heydar Aliyev gemeinsam mit 13 Energieunternehmen aus acht Ländern den Vertrag zur Entwicklung der Tiefsee-Ölfelder im Kaspischen Meer. 2013 folgte mit der Entscheidung, Erdgas aus dem riesigen Feld "Meereskönig" (Shah Deniz) zu fördern, ein weiterer Meilenstein. Ab 2019 soll nun das Erdgas über die Transanatolische Pipeline (TANAP) und die Transadriatische Pipeline (TAP) aus dem Shah-Deniz-Feld durch die Türkei, Griechenland und Albanien nach Italien befördert werden.

Zuverlässige Erdgas-Versorgung aus Aserbaidschan

"Aserbaidschan kann und will Europa sicher und zuverlässig mit Erdgas versorgen", so Elmar Mamedov, Deutschland-Chef des staatlichen Energieunternehmens State Oil Company of Azerbaijan (SOCAR). Erdgas belaste die Umwelt weit weniger als Kohle, sei preisgünstig und schnell verfügbar. Bis erneuerbare Energien den Großteil des Energiebedarfs decken könnten, sei Erdgas die beste Alternative.