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Statistik

Heimische Erdgasförderung im ersten Quartal rückläufig

Witterungsbedingt ist die Erdgasförderung in Deutschland im ersten Quartal 2007 um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die heimische Erdölförderung ging um knapp drei Prozent zurück, etwa zwei Drittel der heimischen Förderung stammen aus Schleswig-Holstein, teilt der WEG mit.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Hannover (red) - Die deutsche Erdgasförderung war im ersten Quartal im Wesentlichen witterungsbedingt mit einer Gesamtproduktion von 4,6 Milliarden Kubikmetern um 9,5 Prozent niedriger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die heimische Erdölförderung ging um 2,9 Prozent auf 0,88 Millionen Tonnen zurück, vor allem aufgrund eines technisch bedingten vorübergehenden Produktionsausfalls, so der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG).

Unter den Bundesländern nimmt in der Erdgasproduktion Niedersachsen eine Spitzenstellung mit einem Anteil von 92 Prozent ein, während die Erdölproduktion zu 63 Prozent aus Schleswig-Holstein stammt. Bemerkenswert ist, so der WEG, dass es gelungen ist, die Erdölproduktion in Niedersachsen annähernd konstant zu halten, obwohl in diesem Bundesland die Erdölproduktion aufgrund der natürlichen Erschöpfung der Lagerstätten seit Jahren rückläufig ist. Dies sei das Ergebnis erheblicher technischer und finanzieller Anstrengungen der E&PIndustrie.

Die deutschen Erdgas- und Erdölproduzenten leisten seit Jahren einen wertvollen Beitrag zur sicheren Energieversorgung Deutschlands, so der Verband. Beim Erdgas kann der Verbrauch immerhin zu einem Fünftel aus heimischen Quellen gedeckt werden.