szmtag
04.01.2012, 13:47 Uhr

Gas-News

Versprechen

Hoeneß: Gazprom-Sponsoring nur zusätzlich zu Schalke

Uli Hoeneß hat jetzt in einem Interview zum ersten Mal über einen möglichen Einstieg des russischen Konzerns Gazprom als Sponsor beim FC Bayern München geredet. Der Energieriese finanziert derzeit den Konkurrenten Schalke 04, der Hauptsponsor der Bayern ist die Telekom. Es heißt, man habe sich vor Weihnachten zu Gesprächen getroffen.

München/Hamburg (red) - "Falls wir mit Gazprom kooperieren, dann nie statt Schalke, sondern zusätzlich dazu", sagte Hoeneß im Interview mit SportBild. "Das habe ich meinem Freund Clemens Tönnies auch versichert."

Gazprom

Gazprom will über Bayern auf den deutschen Markt

Zuvor hatte das Abendblatt bereits berichtet, Gazprom habe den Bayern nach Verhandlungen eine Absage beschieden. Nach dem gescheiterten Deal mit RWE sucht der russische Versorger nach Alternativen, um von Bayern aus auf dem deutschen Strommarkt durchzustarten, etwa durch die Partnerschaft mit Stadtwerken. Bis Ende 2012 sollen die Pläne konkretisiert werden. Eine entsprechende Vereinbarung mit Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wurde unterzeichnet. Die Gespräche mit Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollen im Anschluss daran gelaufen sein.

Das komplette Interview mit Hoeneß ist in der aktuellen Ausgabe von SportBild zu lesen, die am Mittwoch erschienen ist. Ob das Thema Gazprom jetzt wirklich schon abgehakt ist oder nicht, wird aber auch dort nicht verraten.

© 2001-2012 gas-magazin.de

Diesen Artikel empfehlen

Der Newsletter von Gas-Magazin.de

Ähnliche Nachrichten zur News "

Hoeneß: Gazprom-Sponsoring nur zusätzlich zu Schalke

"
  • Gaspipeline darf durch türkische Gewässer laufen
    Gazprom
    Die Türkei hat nach Angaben des russischen Energiekonzerns Gazprom die Verlegung der Gaspipeline South Stream durch ihre Gewässer erlaubt. Russland hatte lange auf die Zustimmung der Türkei warten müssen. Man hatte sogar bereits überlegt, der Pipeline einen anderen Verlauf zu geben.
  • Gespräche zwischen Gazprom und RWE gescheitert
    RWE
    Eine Zusammenarbeit zwischen dem Energieversorger RWE und der russischen Gazprom wird es zunächst wohl doch nicht geben. Beide wollten eigentlich gemeinsam Kraftwerke in Deutschland bauen. Die exklusiven Gespräche der beiden Unternehmen wurden jetzt beendet, ohne dass eine Einigung erzielt werden konnte.
  • Gazprom kauft Stromanbieter Envacom
    Gazprom
    Der russische Gasmonopolist Gazprom steigt in das deutsche Endkundengeschäft ein und hat den hessischen Strom- und Telekommunikationsanbieter Envacom übernommen. Am vergangenen Donnerstag sei der Kauf besiegelt worden, sagte Jonathan Feingold, Direktor von Gazprom Energy, der Nachrichtenagentur Dow Jones.
  • Gazprom zeigt Interesse an deutschem Stromanbieter
    Gazprom
    Der russische Gaskonzern Gazprom will das deutsche Energie- und Telekommunikationsunternehmen Envacom übernehmen. Es sei korrekt, dass Gazprom Interesse am Erwerb der vollständigen Gesellschaftsanteile der Envacom Service GmbH hat, hieß es.
  • Gazprom soll mit RWE über Einstieg verhandeln
    Gazprom
    Russlands Gasversorger Gazprom und Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE vertiefen laut einem Zeitungsbericht ihre Verhandlungen über einen Einstieg der Russen auf dem deutschen Strommarkt. Eine Einigung gelte als wahrscheinlich, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe) vorab unter Berufung auf Konzernkreise.