Startseite
Einwände

Kohlenmonoxid-Pipeline sorgt weiter für Ärger

Gegen den Planänderungsantrag zur umstrittenen Kohlenmonoxid-Pipeline des Pharmakonzerns Bayer haben Tausende Bürger Einwendungen eingereicht. Allein am Freitag seien der Bezirksregierung Düsseldorf knapp 22.000 Eingaben übergeben worden, teilte die Initiative Stopp-Co-Pipeline mit.

Gaspipeline© Denys Prykhodov / Fotolia.com

Düsseldorf (dapd/red) - Die Behörde selbst sprach von mehr als zehntausend Einwendungen, die überreicht wurden. Am Freitag endete die Annahmefrist für Einwände von Bürgern. Wie viele von der Pipeline betroffene Anwohner insgesamt Einspruch einlegten, war noch unklar. Die Bezirksregierung will die Dokumente 2013 überprüfen und erörtern.

Gasunfälle werden weiterhin befürchtet

Mit der Pipeline will Bayer Kohlenmonoxid zwischen seinen Standorten Dormagen und Krefeld transportieren. Die Nutzung wurde jedoch untersagt, weil der Nachweis der Erdbebensicherheit fehlte. Mit dem neuen Antrag bessert das Unternehmen nach. Kritiker befürchten weiterhin Gasunfälle durch Lecks in der Leitung.