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Bald bundesweit

LichtBlick steigt mit Biogas ins Gasgeschäft ein

Der Ökostromanbieter LichtBlick steigt nun auch in den Gasmarkt ein und bietet Gas, dass mindestens fünf Prozent Biogas enthält, für Privathaushalte und Gewerbebetriebe an. Damit tritt erstmals ein Unternehmen auch außerhalb von Großstätten in Konkurrenz zu regionalen Gasversorgern.

Gaskosten© Jaap2 / iStockphoto.com

Hamburg (red) - LichtBlick-Gas enthält zu Markteintritt fünf Prozent Biogas, ein höherer Anteil sei derzeit noch nicht verfügbar. Jedoch solle der Anteil kontinuierlich erhöht werden und langfristig das Erdgas vollständig ersetzen.

LichtBlick ist damit laut eigenen Angaben der erste Anbieter, der ein Biogas-Erdgasgemisch anbietet und damit auch außerhalb von Großstätten in Konkurrenz zu den örtlichen Versorgern tritt. "Wir haben im Strommarkt gezeigt, wie man sich erfolgreich gegen Monopole durchsetzt. Jetzt greift LichtBlick die Erdgasbranche an", so Geschäftsführer Heiko von Tschischwitz. Das klimafreundliche Biogas sei "eine Innovation, die derzeit kein anderes Unternehmen in Deutschland anbietet".

Das Biogas werde in einer neuen Anlage in Brandenburg erzeugt, auf Erdgasqualität aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespeist. Biogas ist von seinen chemisch-physikalischen Eigenschaften nicht von Erdgas zu unterscheiden. Es verbrennt jedoch CO2-neutral und damit ohne Schädigung des Klimas, erklärt LichtBlick. Zudem reduziert die Biogaserzeugung die Abhängigkeit von ausländischen Erdgaslieferungen.

Zum Markteintritt wird das neue Produkt in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg angeboten, in Kürze soll das Angebot bundesweit verfügbar sein. LichtBlick-Gas kostet monatlich 9,90 Euro und 6,25 Cent pro Kilowattstunde.

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