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Mit Bio-Raffinerie

Militärflughafen wird zu Bio-Energiepark

Der einstige Militärflughafen der Sowjet-Armee in Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) wird zum Bio-Energiepark. Nach der Inbetriebnahme eines Solarparks mit rund 194.000 Solarmodulen im vergangenen Jahr, der mehr als 14.300 Haushalte mit Strom versorgen kann, sei für 2013 die Fertigstellung einer Raffinerie für Biogas geplant.

Umweltschutz© VRD / Fotolia.com

Zerbst (dapd/red) - Denn der alte Militärflughafen in Zerbst soll sich noch weiter wandeln. Die Getec Green Energy AG hat das Gelände gekauft und entwickelt es nach eigenen Angaben zum Bio-Energiepark weiter. 2013 soll die Bioraffinerie fertig gestellt sein, die Gas ins öffentliche Netz einspeist. Später sollen Windräder als Stromlieferanten folgen. Mit einem Teil der erzeugten Energie könnten auch Gewächshäuser beheizt werden, zeigt sich Ralf Schmidt optimistisch, Projektingenieur bei Getec Green Energy.

Zahl der Solarparks steigt

Moderne Photovoltaikanlagen finden sich in Sachsen-Anhalt unter anderem auf Industriebrachen oder alten Mülldeponien. Sonnenenergie trägt im Bundesland nach Angaben der Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mit etwa vier Prozent zur Erzeugung von Ökostrom bei. Laut dem Landesverwaltungsamt in Halle gab es Ende 2011 bereits 95 Solarparks im Land. Die Zahl steige weiter, so eine Sprecherin.