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Grundsteinlegung

Neue Gas-Pipeline Gazelle soll Gasversorgung der EU stärken

Nahe der deutsch-tschechischen Grenze wurde der Grundstein gelegt für einen neuen Übergabepunkt, der für die Hochdruck-Gas-Pipeline Gazelle von großer Bedeutung ist. Die neue Gas-Pipeline soll die Versorgungssicherheit in der Tschechischen Republik und letztlich auch in deren Nachbarländern stärken.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Brandov (red) - "Die Gazelle-Pipeline ist eine neue Transportleitung für russisches Gas, die die Sicherheit der Gasversorgung in der Europäischen Union weiter stärkt. Sollten die Gaslieferungen aus der Ukraine unterbrochen werden, so kommt Gazelle strategische Bedeutung zu, nicht nur für die Tschechische Republik, sondern auch für alle Nachbarländer", meint Thomas Kleefuss, Geschäftsführer von Net4Gas, laut einer Pressemitteilung der RWE.

"Der Bau der neuen Pipeline schafft mehr Kapazität im derzeitigen Transportsystem. So können die Lieferungen nun auch über neue, alternative Strecken wie die geplante Nabucco-Pipeline in die Tschechische Republik gelangen," so Kleefuss. Der Bau der Pipeline sei bereits genehmigt, nur mit einigen Grundstückseigentümern, über deren Grund und Boden die Pipeline laufen soll, müsse noch verhandelt werden.

Gazelle soll in weiten Strecken dem Verlauf bereits bestehender Gas-Pipelines folgen und wird an das bestehende Gasnetz der Tschechischen Republik angeschlossen. Auch der Wettbewerb auf dem tschechischen Gasmarkt soll damit gefördert werden. Insgesamt sollen sich die Investitionen von Net4Gas auf 400 Millionen Euro belaufen.