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Talsohle durchschritten

Neue Gasverträge sorgen für Gewinn bei E.on

Fortschritte beim Konzernumbau und erfolgreich verhandelte Gaslieferverträge haben den Gewinn von Deutschlands größtem Energieversorger Eon im ersten Halbjahr deutlich steigen lassen. Eon hatte neue Verträge mit Laufzeit bis 2036 mit dem russischen Energiekonzern Gazprom verhandelt und darin rückwirkende Preissenkungen durchgesetzt.

EON© E.ON SE

Düsseldorf (afp/red) - Eon fuhr von Januar bis Juni ein Plus von 3,3 Milliarden Euro ein - 2,4 Milliarden Euro mehr als noch im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Montag in Düsseldorf mitteilte. Der Umsatz habe sich um 23 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro erhöht. "Das gute Halbjahresergebnis zeigt, dass wird die bestehenden Herausforderungen entschlossen angegangen sind", erklärte Konzernchef Johannes Teyssen.

Flexiblere Gestaltung der Ölpreisbindung

Zusätzlich zu den neuen Gaslieferverträgen wurde die Ölpreisbindung flexibler gestaltet. Für Eon wirkte sich dies nach Angaben des Unternehmens im ersten Halbjahr mit einem Plus von 1,2 Milliarden Euro auf das Ergebnis aus. Auch der Konzernumbau, der die Streichung von weltweit bis zu 11.000 Stellen vorsieht, wirkte sich demnach positiv für den Konzern aus. Eine einmalige Belastung aus dem Atomausstieg im vergangenen Jahr in Höhe von 1,5 Milliarden Euro sei zudem weggefallen.