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Förderung sichern

Neue Programme und Infos für Heizungsmodernisierer

Über die Hälfte der deutschen Hausbesitzer fühlt sich schlecht informiert über die Art und Höhe von Fördermitteln zur Heizungsmodernisierung, wie unter anderem eine VdZ-Umfrage ergab. Beim VdZ gibt es jetzt kostenlos Informationen zu neuen Förderprogrammen und verbesserten Konditionen.

Gaspreise© photoGrapHie / Fotolia.com

Berlin (red) - Nur 19 Prozent der Befragten hatten in den letzten zwei Jahren ihr Heizungssystem erneuert oder teilerneuert. Und das obwohl laut Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) rund 77 Prozent der Heizungsanlagen in Deutschland ineffizient arbeiten.

Verbesserte Heizungsförderung bis Ende des Jahres

Im Rahmen des Marktanreizprogramms zum Einsatz Erneuerbarer Energien (MAP) wurden jetzt die Fördermittel verbessert. Voraussetzung für die Auszahlung ist in jedem Fall der hydraulische Abgleich durch den SHK-Fachhandwerker. Auch die KfW-Bankengruppe wartet mit zwei Förderprogrammen auf. Beide Förderkonzepte sind in zwei neuen VdZ-Infobroschüren erklärt. Die VdZ-Infos Nr. 12 und Nr. 15 stehen unter intelligent-heizen.info kostenfrei zum Download bereit (Menüpunkt "Verbraucherinfos") und bieten die wichtigsten Informationen zu den technischen Neuerungen, Förderbeträgen und zu den teilweise termingebundenen Antragsverfahren.

VdZ-Info 12: Das BAFA Marktanreizprogramm (MAP)

Im Rahmen des MAP wird in Verbindung mit einer energetischen Modernisierung der Einsatz von Solarthermieanlagen, Biomasse oder Wärmepumpen gefördert. Die Basisförderung für Solarkollektoranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung wird bis 30. Dezember 2011 (Tag des Antragseingangs) auf 120 Euro pro Quadratmeter erhöht. Danach beträgt die Förderung wieder 90 Euro pro Quadratmeter. Den neuen Kesseltauschbonus erhält man, wenn ein alter Heizkessel ohne Brennwerttechnik gegen einen neuen, effizienten Brennwertkessel ausgetauscht wird. Desweiteren wurden die technischen Förderanforderungen an Wärmepumpen überarbeitet.

VdZ-Info 15: Die KfW-Förderprogramme zur energetischen Sanierung

Die seit März 2011 geltenden KfW-Programme zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden können für den Einbau eines Brennwertkessels, aber auch für den Einbau und die Erneuerung einer Lüftungsanlage genutzt werden. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern können die Förderung als Finanzierung (Programm 152), oder als einmaligen Zuschuss (Programm 430) beantragen. Grundvoraussetzung für beide Programme ist, dass der Bauantrag für das Wohngebäude vor 1995 gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. Die jeweils geltenden Maximalzinssätze können unter kfw.de/konditionen oder unter der Faxnummer 069 74 31-42 14 abgerufen werden.