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Schiefergas

Norwegische Firma kauft LNG aus den USA

Ein Unternehmen mit Sitz in Norwegen importiert nun verflüssigtes Schiefergas aus den Vereinigten Staaten. Das aus der Fracking-Förderung gewonnene Gas ist einem Firmensprecher zufolge billiger als das norwegische Gas.

Erdgastransport© Carabay / Fotolia.com

Oslo - An der Südküste Norwegens ist am Mittwoch eine große Lieferung mit verflüssigtem Schiefergas (LNG) aus den USA per Schiff eingetroffen. Der Gastanker dockte am Vormittag in Rafnes an, wo das petrochemische Unternehmen Ineos seinen Sitz hat. Die 27.500 Kubikmeter Ethangas aus Fracking-Förderung sollen zur Herstellung von Kunststoffprodukten verwendet werden. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um die erste Lieferung dieser Art nach Europa.

LNG als "Brückenlösung"

Flüssiges Erdgas gilt weltweit als mögliche "Brückenlösung" beim Übergang von fossilen zu erneuerbaren Energien. Es gibt auch in anderen Regionen Pläne, es mit speziellen Tankern von den Förderländern zu den Abnehmerländern zu transportieren.

LNG aus den USA ist billiger als Gas in Norwegen

Das Unternehmen in Norwegen soll künftig einmal pro Woche eine Lieferung aus den USA bekommen. Das sei billiger als das in Norwegen geförderte Gas, sagte ein Firmensprecher.

Quelle: DPA