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Hohe Spritpreise

Obama will Öl- und Gasförderung in Alaska ausweiten

US-Präsident Barack Obama hat angesichts der hohen Benzinpreise eine Ausweitung der Öl- und Gasförderung in den USA angekündigt. Unter anderem soll die Förderung in Alaska ausgebaut werden. Empfindliche Gebiete würden geschützt, fügte Obama hinzu.

Gas-Preisvergleich© by-studio / Fotolia.com

Washington (afp/red) - Eine der größten Belastungen für die Bürger seien die in jüngster Zeit extrem hohen Spritpreise, sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Radio- und Internetbotschaft. Er habe daher das Innenministerium angewiesen, entsprechende Verträge zur Ausweitung der Öl- und Gasproduktion in Alaska auszuarbeiten. Das Fördergebiet in Alaska liegt in der Nähe eines großen Naturschutzgebiets, in dem ebenfalls Ölvorkommen vermutet werden. Die Republikaner dringen darauf, das Gebiet für die Förderung freizugeben.

Neue Fördergebiete im Südatlantik und im Golf von Mexiko

Obama versprach außerdem, die Erkundung von Öl- und Gasreserven im zentralen und im südlichen Atlantik zu beschleunigen und neue Fördergebiete im Golf von Mexiko zu pachten. Der US-Präsident hatte im März 2010 angekündigt, Ölbohrungen entlang der Atlantikküste, im östlichen Golf von Mexiko sowie an der Nordküste Alaskas auszuweiten. Nach der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im April 2010 korrigierte er diesen Plan zunächst.

Weniger Abhängigkeit von Importen

Die US-Regierung will auf lange Sicht die Ölimporte mindern, da das Öl oft aus instabilen Regionen der Welt kommt. Innerhalb der kommenden zehn Jahre will Obama die Ölimporte um ein Drittel senken, zudem ist eine verstärkte Konzentration auf erneuerbare Energien vorgesehen.