Startseite
Verhandlungen

Ostsee-Pipeline könnte zwei weitere Stränge erhalten

Zu Verhandlungen über den eventuellen Bau von zwei weiteren Strängen der Ostseepipeline reist Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Freitag (19.10.) nach Moskau. Der zweite Strang der Pipeline war erst vergangene Woche in Betrieb genommen worden.

Erdgas© sss78 / Fotolia.com

Helsinki (dapd/red) - In Moskau wird Glawe mit Vertretern des russischen Energieministeriums und des Energiekonzerns Gazprom zusammenkommen. "Wenn die Entscheidung positiv ausfällt, könnten die beiden Stränge der Ostsee-Pipeline 2014 oder 2015 in Betrieb gehen", sagte Glawe am Dienstag während einer Delegationsreise durch Finnland und Russland.

Rügen oder Lubmin im Gespräch

Als Anlandestellen seien Orte auf Rügen oder Lubmin bei Greifswald im Gespräch. Erst Anfang vergangener Woche, am 8. Oktober, war der zweite Strang der 1.224 Kilometer langen deutsch-russischen Gaspipeline in Betrieb gegangen. 55 Milliarden Kubikmeter Gas sollen jährlich durch die Nord-Stream-Pipeline von Russland nach Europa fließen.