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Erweiterungspläne

Ostseepipeline soll dritten und vierten Strang bekommen

Die Ostseepipeline von Russland nach Deutschland soll laut Plänen des Betreiberkonsortiums Nord Stream um die Stränge Nummer drei und vier erweitert werden. Die Erdgastrasse würde erneut in Vorpommern enden, im Gespräch seien die Anlandepunkte Lubmin oder Vierow, hieß es. Absprachen wären allerdings mit mehreren Ländern nötig.

Erdgas© sss78 / Fotolia.com

Schwerin (dapd/red) - Das teilte das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag in Schwerin mit. Das Genehmigungsverfahren sei eingeleitet worden. Da die Gesamttrasse der Pipeline auch durch die Territorialgewässer und die ausschließlichen Wirtschaftszonen von Russland, Finnland, Schweden und Dänemark in der Ostsee verlaufe, seien auch in diesen Ländern Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen nötig.

55 Milliarden Kubikmeter Erdgas

Der erste Strang der Ostseepipeline war im November 2011, der zweite im Oktober 2012 in Betrieb genommen worden. Auf einer Länge von 1.224 Kilometer zwischen Wyborg an der russischen Ostseeküste bis Lubmin bei Greifswald können über den Doppelstrang jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas auf dem "Seeweg" bewegt werden.