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Zustimmung

Positives Echo auf Ende der Fracking-Pläne in Thüringen

Der vorläufige Verzicht auf den Erdgasabbau in Thüringen mithilfe der umstrittenen Fracking-Methode stößt bei vielen Parteien im Landtag auf Zustimmung. Zu einem großen Teil sei dieser Erfolg dem breiten Widerstand der Öffentlichkeit zu verdanken, teilten SPD und Grüne am Donnerstag in Erfurt mit.

Gasflamme© klikk / Fotolia.com

Erfurt (dapd/red) - Der Verzicht des Unternehmens BNK auf die umstrittene Abbaumethode sei die einzig richtige Entscheidung gewesen.

Vertreter von Linke und Grünen mahnten allerdings zur Vorsicht. Da erst seismologische Untersuchungen letzte Gewissheit über das tatsächliche Vorkommen und mögliche Ausmaße von Schiefergaslagern liefern könnten, sei die Diskussion noch nicht endgültig beendet. Es sei zu befürchten, dass das Kapitel Fracking in Thüringen für BNK noch nicht abgeschlossen sei.

Beim Fracking werden Wasser, Sand und Chemikalien durch ein Bohrloch mit hohem Druck Hunderte Meter tief in den Untergrund gepresst. Das Gestein bekommt Risse und eingeschlossenes Gas entweicht.