Gas-News
ErmittlungenDie elf teuersten Gasversorger in Sachsen-Anhalt senken ihre Preise um 12 bis 32 Prozent, nachdem die Landeskartellbehörde Ende 2008 Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts auf Preismissbrauch eingeleitet hatte. Ein Erfolg der Landeskartellbehörde, die für die Gaspreisaufsicht im Land zuständig ist.
Magdeburg (dpa/sm) - Die Landeskartellbehörde in Sachsen-Anhalt hat mit den elf teuersten Gasversorgern des Bundeslandes eine Senkung der Preise um durchschnittlich etwa 20 Prozent ausgehandelt. Ende 2008 waren gegen sie Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts auf Preismissbrauch eingeleitet wurden. Die Spanne der Preissenkungen reiche von rund 12 bis zu 32 Prozent, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium.
Die Landeskartellbehörde hatte gegen die elf Unternehmen Ermittlungen eingeleitet, deren Preise am Stichtag 4. Dezember 2008 um bis zu 50 Prozent über denen des günstigsten Versorgers in Sachsen-Anhalt lagen. Ziel sei es gewesen, die kurz- und mittelfristige Preisgestaltung der Versorger zu überprüfen und die Gaspreise ohne zeitliche Verzögerung entsprechend der Ölpreisentwicklung zu senken, kommentierte Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU).
Insgesamt fallen 25 Gasversorgungsunternehmen in die Zuständigkeit der Landeskartellbehörde, die beim Wirtschaftsministerium angesiedelt ist. Die Behörde ist für die Unternehmen zuständig, die nur in Sachsen-Anhalt Gas verkaufen. Die Preise der überregional tätigen Versorger werden vom Bundeskartellamt überprüft.
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