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Gasstreit

Schiedsgericht soll zwischen E.ON und Gazprom vermitteln

Im Gasstreit zwischen E.ON und Gazprom hat der deutsche Versorger ein Schiedsgericht angerufen. Diese Möglichkeit sei in den Lieferverträgen vorgesehen, wenn in Verhandlungen über die Preise innerhalb bestimmter Fristen keine Einigung erzielt werde.

Gasflamme© ArtmannWitte / Fotolia.com

Essen (dapd/red) - Dies sagte ein Sprecher der E.ON-Tochtergesellschaft Ruhrgas. Die Gespräche der Vertragspartner sollen jedoch weitergehen mit dem Ziel, eine Einigung auf dem Verhandlungswege zu erreichen.

Ruhrgas verhandelt seit langem über eine Anpassung der langfristigen Lieferverträge, die zum Teil bis ins Jahr 2036 reichen. Sie wurden zu einer Zeit geschlossen, als Gas knapper und die Preise höher waren. Mittlerweile muss E.ON an Gazprom höhere Beträg zahlen als auf dem freien Markt, über neue Bedingungen konnte man sich bisher nicht einigen.

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