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Gasvergiftung

Sechs Tote bei Bergwerksunglück in Spanien

Beim schlimmsten Bergwerksunglück seit 18 Jahren sind in Spanien mindestens sechs Minenarbeiter ums Leben gekommen. Die Kumpel wurden in einer Grube im Norden des Landes vermutlich bei der Freisetzung von Methangas vergiftet. Wie spanische Medien unter Berufung auf die Rettungsdienste berichteten, geschah die Tragödie am Montag in der Gemeinde Llombera de Gordón in der Provinz León.

Rohstoffe© Thomas Becker / Fotolia.com

Madrid (dpa/red) - Vier Überlebende seien mit Vergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es.

Die Freisetzung von Methangas erfolgte den Angaben zufolge bei Grabungen am frühen Nachmittag in der Mine "Pozo Emilio del Valle". Polizisten und Rettungsdienste waren am Unfallort im Einsatz. Auch Industrie- und Energieminister José Manuel Soria flog nach Regierungsangaben unmittelbar nach Bekanntwerden des Unfalls nach León.

Gasexplosion von 1995 forderte 14 Opfer

Ein Minenunglück mit mehr Todesopfern hatte es in Spanien zuletzt 1995 gegeben, als 14 Kumpel bei einer Gasexplosion in einer Grube in Mieres in der nördlichen Provinz Gijón ums Leben kamen.

Quelle: DPA

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