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Flüssiggas

Shell baut LNG-Terminal für kleine Schiffe

LNG gilt in der Schifffahrt als der umweltfreundliche Treibstoff der Zukunft. Shell plant aktuell den Bau eines neuen Terminals in Rotterdam, wo das Flüssiggas direkt auf kleinere Schiffe geladen werden kann. Damit soll die Belieferung von Tankstellen und Häfen vereinfacht werden.

Erdgastransport© Carabay / Fotolia.com

Rotterdam/Hamburg (dpa/red) - Der Energiekonzern Shell investiert mit dem Ausbau eines Gasterminals im Hafen von Rotterdam in das Flüssiggas (LNG). Shell finanziert ein neues Terminal, auf dem LNG auf kleinere Schiffe umgeladen werden kann. Das teilte der Konzern am Donnerstag in Rotterdam und Hamburg mit. Bislang wird LNG, das in großen Spezialtankern zum Beispiel aus dem Mittleren Osten nach Rotterdam kommt, vollständig wieder in den gasförmigen Zustand umgewandelt und dann zur Stromerzeugung oder in der Industrie eingesetzt.

Sieben Tankstellen geplant

Wird der 162 Grad Celsius kalte Stoff direkt auf kleinere Schiffe umgeladen, können damit Lkw-Tankstellen oder Tankterminals in Häfen beliefert werden. Shell plane bereits ein Netz von sieben LNG-Tankstellen in den Niederlanden, heißt es in der Mitteilung. "Wir sind überzeugt davon, dass LNG künftig einen wachsenden Anteil am Kraftstoffmix für den Transportsektor haben wird", sagte Shell-Manager Maarten Wetselaar in Rotterdam. Das Terminal, das in zweieinhalb Jahren in Betrieb gehen soll, werde LNG als Treibstoff für Schiffe in Nordwesteuropa leichter verfügbar machen.

Quelle: DPA